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RESOPAL®-Farbakzente an der Schule für Erziehungshilfe in Velbert - Modell-Bauvorhaben des Kreises Mettmann

„Mit dem Auftrag zur Errichtung einer Schule für Erziehungshilfe in Velbert verband der Kreis Mettmann den Anspruch, in architektonischer und pädagogischer Hinsicht eine modellhafte Lösung zu entwickeln.“ Architekt Roland Dorn, Köln, versteht das im April 2004 abgeschlossene Projekt zugleich als grundlegenden Beitrag zur Einheit von Architektur, Pädagogik, Partizipation und Wirtschaftlichkeit. Signalisierende Farbakzente sowohl an der Fassade als auch im Interieur wurden mit RESOPAL® realisiert.

In Nordrhein-Westfalen lagen noch keine Erfahrungen im Umsetzen des sehr spezifischen Raumprogramms und der Errichtung eines Neubaus für so genannte E-Schulen vor, als der Kreis Mettmann im Jahre 2000 deren Bau beschloss. In dreieinhalb Jahren Planungs- und Bauzeit wurde ein Projekt realisiert, das nicht nur durch seinen partizipatorischen Grundansatz überregionale Bedeutung erhält.

Um die vom Bauherrn gewünschte Pilotfunktion zu realisieren, galt es, ein detailliertes pädagogisches Konzept zur Förderung des Sozialverhaltens, des Gemeinschaftsbewusstseins und der individuellen Betreuung zu Grunde zu legen. Zur Verfügung gestellt wurde ein malerisches Grundstück mit reizvollem Baumbestand, das die Einbeziehung von Natur, Landschaft und Topografie mit 12 Metern Höhenunterschied geradezu herausforderte. Zudem sollte die Architektur so multifunktional und flexibel wie möglich auf unterschiedlichste Nutzungen reagieren können.

Die kompakte Kreisform des dreigeschossigen Gebäudes erwies sich unter ökonomischen Aspekten und pädagogischen Zielsetzungen als gleichermaßen vorteilhaft, weil sie sich mit dem geringstmöglichen Aufwand in die Topografie und den schwierigen Baugrund einfügen ließ und zugleich das Bild einer sozialen Schulgemeinschaft widerspiegelt.

Bei einer Grundfläche von 1.380 Quadratmetern, einem Außendurchmesser von ca. 42,50 Metern und einem Forumsdurchmesser von ca. 23 Metern ist der Grundriss in 13 Kreissektoren aufgeteilt, so dass die Massivbauteile wirtschaftlich herzustellen waren.

„In engem Zusammenwirken von Bau- und Schulverwaltung, Schulleitung, Lehrerkollegium, Schülern, Projektmanagern und Architekten wurden die bestehenden Richtlinien und Normen für Schularchitektur einer kritischen Prüfung unterzogen und um die spezifisch pädagogischen Erfordernisse der Schule für Erziehungshilfe erweitert.“ In Teamarbeit mit allen Beteiligten entwickelte Faktoren, Erfordernisse und Forderungen prägten von Anfang an den Planungsprozess, das Ausschreibungsverfahren und den Baufortschritt, der unter der Gesamtaufsicht von Bau- und Schulamt stand.

Das Resultat ist in Form, Funktion und Ästhetik die Folge der pädagogischen und wirtschaftlichen Ziele. Seine Gestalt und Konstruktion sind pädagogisches Instrument und Zeichen zugleich. Raumprogramm, Anordnung und Zonierung der Innenräume reflektieren dieses Konzept. Etwa die Hälfte der gesamten Unterrichtsfläche entfällt auf Fachräume für Kunst und Musik, Naturwissenschaften, textiles Gestalten, Werkstätten zur Holz- und Metallbearbeitung, zum Kochen oder zur Gymnastik. Klassenräume, Speiseraum, Forum und Galerien dienen im übertragenen Sinne als „Fachräume für soziales Verhalten.“

Das zweigeschossige zentrale Forum vereint Verkehrsfläche und Gemeinschaftsraum. Geprägt von einer halbkreisförmigen Kaskadentreppe mit Sitz- und Laufstufen nutzt es das natürliche Gefälle des Hanggrundstückes. Als zentraler Verteiler, Veranstaltungs- und Versammlungsraum, Kommunikations- und Marktplatz, Ausstellungs- und Empfangsraum versammelt es zugleich alle weiteren Funktionszonen wie Galerieflure, Klassenräume, Test- und Therapiebereiche, Psychomotorik und Schulverwaltung ringförmig um sich herum. Seine gemeinschaftsbildende Wirkung wird durch ein kreisförmiges, zur Hälfte motorisch zu öffnendes Glasdach mit ca. 15 Metern Durchmesser akzentuiert. In seiner Mitte befindet sich mit etwa dreieinhalb Metern Durchmesser die Schuluhr.

Die ruhige äußere Erscheinung der Architektur beschreibt Architekt Roland Dorn als integrierend und ausgleichend auf die vielfältigen Unvorhersehbarkeiten des schulischen Alltags. Farblich dezent ziehen sich die RESOPLAN®-Fassadenplatten wie horizontale Bänder um das Gebäude.

Im Zusammenwirken von Fassaden und Baumbestand entsteht ein klimatisches und energietechnisches Gesamtsystem aus Baustruktur und natürlicher Umgebung, das im Sommer die großflächige Verschattung des Gebäudes nutzt. Im Winter begünstigt dagegen die ungehinderte Sonneneinstrahlung die natürliche Erwärmung und Energiespeicherung durch den massiven Innenkern. Die Energiebilanz ist unter anderem wegen des günstigen Verhältnisses von Außenwandoberfläche zu umbautem Raum durch die Rundform wirtschaftlich und erfüllt den durchschnittlichen Niedrigenergiestandard.

Begleitet von differenziertem Tageslicht und individueller Farbgestaltung mit RESOPAL®-Dekoren durchschreitet man vom Betreten des Schulgebäudes bis zum Klassenraum ineinander übergehende, ringförmige Zonen unterschiedlicher Öffentlichkeits- und Privatsphäre (Eingangsterrasse, Forum, Galerien, Zugangsnischen vor den paarweise gruppierten Nachbarschaftsklassen, Garderobennischen, Klassenraum, Gruppenraum). Signalisierende Farbakzente werden mit sanften Materialübergängen kombiniert. Harte Kontraste und unnatürliche Materialien werden vermieden. Rundungen, natürliche Materialien, Holz, Stein und warme Farben fördern das Geborgenheits- und Zugehörigkeitsgefühl.

Die geforderte Vorreiterrolle führte auf vielen Ebenen nicht nur in gestalterischer, sondern auch in wirtschaftlicher und betriebswirtschaftlicher Hinsicht zu Pionierarbeit. Obwohl die Kosten deutlich unterhalb des landesweiten und bundes-weiten Durchschnitts geblieben sind, konnte ein erkennbar höherer Standard erzielt werden. Berücksichtigt man, dass die Ausstattung mit Schränken, Sideboards, allen Küchen und Pantrys sowie allen zugehörigen Geräteausstattungen als Einbaumöbel komplett in der Bausumme von ca. 5,2 Mio. Euro enthalten ist, liegt die Unterschreitung der Durchschnittsinvestition bei rund 15 Prozent.

Zum pädagogischen Gesamtkonzept gehört schließlich auch die frühzeitige Identifikation der Schüler mit ihrem neuen Gebäude. Nach der Erstellung des Gebäudes und der Grundstruktur der Freianlagen folgen vier vom Projektteam weiter betreute Einzelprojekte, die die Inbesitznahme, Eingewöhnung und Integration fördern. Mit Kunst- und Pflanzaktion, Begrünung und Gartenhausaktion mit farbigen Namensplatten der Schüler wird das Projekt zur beispielgebenden Schule für Erziehungshilfe in Velbert.

Weitere Informationen zum Projekt:
Dorn + Partner Architekten BDA
Alteburger StraĂźe 121
50678 Köln
Tel. 0221-252031

Datum: 21.07.2004
Autor: Marketing + PR-Service Wilfried Wadsack GmbH
Ansprechpartner: Wilfried Wadsack
Straße: Bismarckstrasse 15
Ort: D-32545 Bad Oeynhausen
Telefon: +49 (0)5731/15040
Fax: +49 (0)5731/150440
E-Mail mail@msww.wadsack.de
Internet: www.msww.wadsack.de

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Die kompakte Kreisform des dreigeschossigen Gebäudes erwies sich unter ökonomischen und pädagogischen Aspekten als vorteilhaft. Sie ließ sich mit dem geringsten Aufwand in die Topografie und den schwierigen Baugrund einfügen und spiegelt zugleich das Bild einer sozialen Schulgemeinschaft wider. Baustruktur und natürliche Umgebung bilden ein energietechnisches System, das im Sommer die großflächige Verschattung des Gebäudes nutzt. Im Winter begünstigt die ungehinderte Sonneneinstrahlung die natürliche Erwärmung und Energiespeicherung. Die Energiebilanz ist wegen des günstigen Verhältnisses von Außenwandoberfläche zu umbautem Raum wirtschaftlich. Foto: Resopal (Lukas Roth, Köln)

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Die ruhige äußere Erscheinung der Architektur beschreibt Architekt Roland Dorn als integrierend und ausgleichend auf die vielfältigen Unvorhersehbarkeiten des schulischen Alltags. Farblich dezent ziehen sich die RESOPLAN®-Fassadenplatten wie horizontale Bänder um das Gebäude. Foto: Resopal (Lukas Roth, Köln)

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Im Inneren spielen differenziertes Tageslicht und RESOPAL®-Dekore zusammen. Signalisierende Farbakzente werden mit sanften Materialübergängen kombiniert. Rundungen, natürliche Materialien, Holz, Stein und warme Farben fördern das Geborgenheits- und Zugehörigkeitsgefühl. Foto: Resopal (Lukas Roth, Köln)


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